Gottgeweihte Jungfrauen nach Recht und Lehre der römisch-katholischen Kirche
Bernhard Sven Anuth
Gottgeweihte Jungfrauen nach Recht und Lehre der römisch-katholischen Kirche

Beiheft 54 zum Münsterischen Kommentar zum CODEX IURIS CANONICI herausgegeben von Klaus Lüdicke 2009 - 254 Seiten – Polylein – 36,00 EUR zzgl. Versandkosten

ISBN Nummer:
978-3-87497-268-0
Artikel Nummer:
999172
Preis: 36,00 EUR
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Der Stand der gottgeweihten Jungfrauen ist eine besondere Form des geweihten Lebens.
Seine Wurzeln reichen zurück bis in die früheste Kirchengeschichte.

Weltwelt gibt es etwa 3000 gottgeweihte Jungfrauen, ca. 150 in Deutschland.
Äußerlich sind sie meist nicht als solche zu erkennen. In der Regel verbleiben sie nach der Weihe in ihren angestammten Berufen.

Die Studie beleuchtet die historische Entwicklung des Jungfrauenstandes in der Kirche.
Die Stellung gottgeweihter Jungfrauen nach dem geltenden Recht wird genau analysiert. Gemäß kirchlicher Lehre über die unterschiedliche Berufung von Mann und Frau verwirklichen gottgeweihte Jungfrauen einen Aspekt weiblichen Wesens. So kann der Jungfrauenstand dazu beitragen, die Rolle der Frau in der Kirche besser zu verstehen.


Inhaltsverzeichnis

Zu diesen Formen des geweihten Lebens tritt der Jungfrauenstand hinzu …“
(c. 604 § 1)
  • Der rechtliche Ort der virgines consecratae im CIC/1983
  • Der ordo virginum: eine Form des geweihten Lebens
  • Wortlautauslegung
  • Hinweise aus der Textgeschichte
  • Abweichendes Verständnis im Weltkatechismus
  • „Wiedereinführung des Jungfrauenstandes“

Geschichte von Jungfrauenweihe und ordo virginum
  • Entstehung und Institutionalisierung des ordo virginum
  • Der historische Kontext des christlichen Jungfräzulichkeitsideals
  • Beginnende Institutionalisierung im zweiten Jahrhundert
  • Kirchenrechtliche Ordnung des Jungfrauenstandes seit dem vierten Jahrhundert
  • Entwicklung des ordo virginum im 20. Jahrhundert

Die Rechtsstellung gottgeweihter Jungfrauen in der lateinischen Kirche
  • Voraussetzungen für den Empfang der Jungfrauenweihe
  • Partikularkirchliche „Empfehlungen“
  • Physische Jungfräulichkeit?
  • Zulassung durch den Diözesanbischof
  • Die Spendung der Jungfrauenweihe
  • Spender
  • Ort und Ritus
  • Rechtsfolgen der Jungfrauenweihe
  • Pflichten und Rechte der gottgeweihten Jungfrauen
  • Aufnahme in den ordo virginum
  • Die Jungfrauenweihe
  • benedictio oder consecratio?
  • Eheverungültigende Wirkung und Dispens von der Jungfrauenweihe?
  • Vereinigung gottgeweihter Jungfrauen gemäß c. 604 § 2

Stellung und Bedeutung gottgeweihter Jungfrauen nach der Lehre der römisch-katholischen Kirche
  • Frauen und Kirche“ nach lehramtlicher Geschlechterantrophologie
  • Plan Gottes für Mann und Frau
  • Genius“ der Frau
  • Die Rolle der Frau in der Kirche
  • Der Jungfrauenstand – eine spezifisch weibliche Berufung
  • Gottgeweihte Jungfrauen als Bräute Christi
  • Keine Jungfrauenweihe für Männer
  • Gottgeweihte Jungfrauen als Schwestern der Diözesanpriester?



Der Autor

Bernhard Sven Anuth, Dr. theol., Lic. iur. can. ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kirchenrechtlichen Seminar der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn.

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