Einschneidende gesellschaftliche und zivilrechtliche Veränderungen stellen die bisherige Taufbuchführung vor neue Herausforderungen:
Welche Auswirkungen haben bspw. die Phänomene der Trans- und Intersexualität, gleichgeschlechtlicher Partnerschaften und Ehen oder gar die moderne Reproduktionsmedizin auf die Taufbuchführung in der katholischen Kirche?
Der Verfasser geht diesen Fragestellungen nach, skizziert den jeweiligen Problemhorizont, zeigt mögliche praxisorientierte Lösungsvorschläge auf und bietet Umsetzungshilfen an.
Inhaltsverzeichnis
Begriffsklärungen
I. Historische Genese
„Matrikelführung“ vor dem Konzil von Trient
Das Konzil von Trient und die Folgezeit
Die Bestimmungen des kodikarischen Rechts: CIC/1917 und CIC/1983
Die Führung staatlicher Personenstandsregister in Deutschland
Sinn und Zweck des Taufbuches
II. Problemorientierte Praxis
1. Im Falle der Adoption und bei einem Pflegschaftsverhältnis
2. Im Falle von Transsexualität und Intersexualität
Begriffsklärungen, Transsexualität, Intersexualität, Transvestitismus, Transgender,
3. Führung der Taufbücher in „Pfarrverbänden“ bzw. „Pfarrverbünden“ und „Großpfarreien
III. Zukünftige Herausforderungen
1. Im Falle moderner Reproduktionsmedizin, Künstliche Befruchtung, Leihmutterschaft
2. Elektronische Führung der Kirchenbücher bzw. des Taufbuches
3. Taufbuchführung und kirchliches Meldewesen
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