Die Planung und praktische Umsetzung neuer Organisationsformen ist ein kreativer Prozess: veränderte Rahmenbedingungen werden erkannt, analysiert und auf dieser Grundlage werden neue Konzepte entworfen.
Dieser Vorgang ist sehr komplex und erfordert deshalb systhemische , - themen- und fachübergreifende Zugänge
Inhaltsverzeichnis
Die Neustrukturierungen auf der Ebene der Pfarrei und des Dekanates werden aus rechtshistorischer Sicht gedeutet und sowohl auf der Grundlage konkreter diözesaner Beschlussfassungen als auch auf ihre vermögensrechtlichen und kirchensteuerrechtlichen Aspekte untersucht und in den Kontext des Kirche-Staat-Verhältnisses gestellt.
Auf der Ebene der Diözese sind eine theologische und rechtliche Reflexion über das Amt des Bischofs im Wandel der Zeit, Untersuchungen zu Formen, Funktionen und Arbeitsweisen kirchlicher Gremien sowie das Zusammenwirken von Kirche und Staat als Vertragspartner Themenschwerpunkte.
Die Kirche von morgen ohne Ordensgemeinschaften, ohne das Engagement der Christgläubigen in Gemeinschaften und Vereinigungen ist kaum vorstellbar. Auf dieser Ebene werden die autonomen Klöster, der Stellenwert neuer geistlicher Gemeinschaften in der Seelsorge und am Beispiel Donum vitae e. V. eine (Neu-)Orientierung kirchlicher bzw. kirchenunabhängiger Vereinigungen behandelt.
Die Beiträge über Organisationsformen anderer Konfessionen sowie über die ökumenischen Perspektiven lenken den Blick von der Binnenstruktur auf andere Institutionen und Zusammenhänge.
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