Die Vorkommnisse um den Bau des Bischofssitzes in Limburg haben das Vertrauen von vielen Gläubigen in den Umgang der katholischen Bischöfe tief erschüttert. Zwar zielte das Interesse der Medien insbesondere darauf, wie viel Vermögen die katholische Kirche besitzt, aber damit ist untrennbar die Frage verbunden, wer in der Kirche eigentlich die Verantwortung für den Umgang damit trägt. Die deutschen Bischöfe reagierten auf die skandalösen Ereignisse, indem sie beschlossen. bis 2016 die Vermögen der Diözesen zu veröffentlichen. Zudem haben einige Bischöfe auch die Notwendigkeit erkannt, die kirchenrechtlichen Vorgaben für Verwaltung und Kontrolle des Vermögens konsequent umzusetzen.
Das vorliegende Buch beschäftigt sich mit den Bemühungen der deutschen Bistümer um Transparenz und mit der Reform der Organe der diözesen Vermögensverwaltung.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Die kodikarischen Grundlagen des Vermögensrechts
3. Die Verwaltung des Kirchenvermögens
4. Die organe der diözesanen Vermögensverwaltung im
Partikularrecht
5. Die Organe der diözesanen Vermögensverwaltung: ein Ausblick
6. Das Bemühen um Transparenz in finanziellen
Angelegenheiten
7. Die Transparenzoffensive der DBK:ein abschließendes
Resümee
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